Foto: Remex

HGK-Containerterminal in Köln

Logistik setzt auf Recyclingbaustoffe

Von rund 76.000 t Gesteinskörnungen, die für den Erweiterungsbau des Containerterminals Köln-Nord benötigt wurden, konnten mehr als 75% durch Recyclingbaustoffe ersetzt werden.

Inhaltsverzeichnis

Zusammen mit der örtlichen Nähe des Lieferanten B+R in Köln macht das dieses Vorhaben sowohl in Bezug auf die CO2-Bilanz als auch in Hinsicht auf eine möglichst nachhaltige Beschaffung zu einem Vorzeigeprojekt für die gesamte Logistikbranche.

Extrem hohe Anforderungen an den Untergrund

Im Frühjahr 2018 wurde im Auftrag der Häfen- und Güterverkehr Köln AG (HGK) im Rahmen einer vom Bund geförderten Maßnahme der Erweiterungsbau des Containerterminals Nord begonnen. Die Ausführung erfolgt durch die Arge KV-Nord A 2, bestehend aus der Heinz Schnorpfeil Bau GmbH sowie der GBM Gleisbau Maas GmbH.

Die Baumaßnahme umfasst mehr als 8.000 m² Containerabstellfläche, ca. 22.000 m² Straßenverkehrsflächen, 2.735 m Gleise und sieben Weichen sowie eine auf Bohrpfählen gegründete Kranbahn. Oberbauleiter Fabian Kronenberger: „Die Besonderheit dieses Projekts sind die extrem hohen Anforderungen an den Untergrund. Es müssen die Schwerlasten, die durch die zukünftige Containerbe- und -entladung von ca. zehn Zügen pro Tag entstehen werden, sicher abgetragen werden.“

Das Thema Nachhaltigkeit

Besondere Beachtung fand aufgrund des großen Materialbedarfs das Thema Nachhaltigkeit. „Da die Ausführung unter Beton bzw. Asphalt erfolgt und die entsprechenden Bauabschnitte außerhalb von Wasserschutzgebieten liegen, war sowohl aus wirtschaftlicher Sicht als auch aus Gründen der Ressourcenschonung der Einsatz von Recyclingbaustoffen naheliegend“, so Kronenberger.

Umfassendes Leistungsangebot

Schon in der Submissionsphase wurde die zur Remex-Gruppe gehörige B+R Baustoff-Recycling und -Handel Köln GmbH angefragt. Das Unternehmen konnte punkten, weil es sowohl die Lieferung aller benötigten Gesteinskörnungen in Form von Primär- und Sekundärbaustoffen als auch die Entsorgung von überschüssigen Böden anbieten konnte.

Frank Grasmehr, Geschäftsführer der B+R in Köln: „Bereits 14 Tage nach der Auftragsbestätigung haben wir die ersten Mengen geliefert. Unsere Recyclinganlage steht in unmittelbarer Nähe zur Baustelle – optimale Voraussetzungen für eine just-in-time-Lieferung.“ Insgesamt beläuft sich das Liefervolumen auf mehr als 75.000 t; dazu kommt die Entsorgung von rund 25.000 m³ Boden unterschiedlicher Belastungsklassen. Die B+R Köln wird voraussichtlich noch bis Mai 2020 auf der Baustelle tätig sein.

Das HGK-Containerterminal in Köln wird überwiegend mit Recyclingbaustoffen gebaut.

HGK-Containerterminal in Köln

Logistik setzt auf Recyclingbaustoffe von Remex

Von rund 76.000 t Gesteinskörnungen, die für den Erweiterungsbau des Containerterminals Köln-Nord benötigt wurden, konnten mehr als 75% durch Recyclingbaustoffe ersetzt werden.

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Bei der Sanierung der Kesslergrube im Landkreis Lörrach wurden Container benötigt, die nicht dem Standard entsprechen. Die Firma ELA erwies sich als der richtige Ansprechpartner und lieferte 220 extra angefertigte Sondercontainer.

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Separations-Straßenablauf Combipoint (SSA) von Aco

Die Zunahme versiegelter Flächen hat eine Erhöhung der Einleitung von Niederschlagswasser und damit auch verschiedener Schadstoffe zur Folge. Im Gegensatz zum konventionellen Straßenablauf mit Schlammraum ist der Aco-Separations-Straßenablaufs Combipoint (SSA) dank seiner drei Separationsstufen in der Lage, mit dem Straßenabfluss transportierte Schwimmstoffe und sedimentierbare Feststoffe mit den partikulär gebundenen Schadstoffen sicher zurückzuhalten. Darüber hinaus werden Mobilisierungen der bereits im Schlammraum abgelagerten Feststoffe auch bei Starkregenereignissen unterbunden.

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