Foto: Verkehrsministerium Bayern

Bayern

Neufassung des PPP-Leitfadens

Mit ihrer Leitfadenreihe zu PPP gibt die Bayerische Staatsregierung den Kommunen ein umfassendes Informations- und Nachschlagewerk an die Hand. Wenn auch das Hauptaugenmerk auf Hochbauprojekten liegt, sind als Beispiels auch die Verlegung einer Staatsstraße sowie der Neubau der Flughafentangente Ost erläutert.

Inhaltsverzeichnis

Die Zusammenarbeit von öffentlicher Hand und privaten Partnern stellt für viele Kommunen eine gute Möglichkeit dar, dringend anstehende Bauprojekte realisieren zu können. Dabei sind jedoch einige Dinge zu beachten. Vor dem Hintergrund von mehr als 14 Jahren Erfahrung mit PPP in Bayern wurde nun den zweiten Teil des bewährten Leitfadens umfangreich überarbeitet.

Der bayerische PPP-Leitfaden unterstützt die Kommunen bei ihren Projekten und gibt Hinweise für die Gestaltung von Öffentlich-Privaten Partnerschaften. Wie alle bisherigen Veröffentlichungen aus dieser Reihe wurde auch die Neuauflage des 2.Teils des Leitfadens gemeinsam mit den Kommunen, den Banken und der Wirtschaft erarbeitet.

Inhalt der Neuauflage

Die aktualisierte Neuauflage befasst sich eingehend mit allen rechtlich relevanten Themenbereichen sowie Finanzierungsmethoden. Der Band enthält grundlegende Informationen etwa zum kommunalen Vermögens- und Haushaltsrecht, zum Förder-, Vergabe- und Steuerrecht und stellt auch die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Finanzierungsmethoden bei PPP-Projekten dar. Der Leitfaden bietet damit sowohl für rechtliche als auch Fragen der Finanzierung Handlungsempfehlungen und dient als umfassendes Kompendium für alle Phasen der Projektabwicklung.

Grundsätzliches bei PPP

Die Zusammenarbeit bei einem PPP-Projekt umfasst den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks von der Planung über den Bau, den Unterhalt, den Betrieb bis hin zur Finanzierung und Verwertung. Dabei gilt der Grundsatz, dass mit dem Bau und Betrieb verbundene Projektrisiken von demjenigen Partner übernommen werden, der diese am besten handhaben kann. So wird eine optimale und effiziente Aufgabenverteilung erreicht. Die Betrachtung des gesamten Lebenszyklus eines Projektes stellt darüber hinaus die Kostensicherheit für den Projektträger und gleichbleibende Leistungsstandards für den Nutzer sicher.

Unterstützung durch das Ministerium

Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr begleitet die bayerischen Kommunen bei der Durchführung ihrer PPP-Projekte. Im Rahmen der 'PPP AG Bayern' bietet sie den Kommunen die Begleitung ihrer Projekte vom einmaligen Gespräch bis zur längerfristigen Unterstützung an. Annähernd 200 bayerische Kommunen haben dieses kostenfreie Beratungsangebot bereits in Anspruch genommen.

Weitere Teile des Leitfadens sowie weitere Veröffentlichungen und Informationen zu PPP gibt es hier

PPP Public Private Partnership zur Realisierung öffentlicher Baumaßnahmen in Bayern Teil 1 Grundlagen

2. aktualisierte Auflage

© Gesprächsrunde PPP Bayern

PPP Leitfaden, Teil 2 - zweite aktualisierte Auflage

PPP Leitfaden, Teil 2 - zweite aktualisierte Auflage

© Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bauen und Verkehr

Eurobitume

Leitfaden für sicheres Arbeiten mit Bitumen

Der Leitfaden zur sicheren Anlieferung von Bitumen von Eurobitume wurde aktualisiert und auch die deutsche Fassung ist nun erschienen.

Archiv

RUB veröffentlicht Handlungsempfehlungen

„Unsere wichtigste Erkenntnis war, dass die Anwendung von digitalen Methoden zur Planung und Ausführung im Infrastrukturbau schon heute möglich ist“, sagte Prof. Dr. Markus König, Leiter des RUB-Lehrstuhls für Informatik im Bauwesen. Anlass war die Fertigstellung der Handlungsempfehlungen, die die Arbeitsgemeinschaft Infra-BIM erstellt hatte.

Archiv

Dobrindt will einen Kulturwandel bei Großprojekten

Elbphilharmonie, Stuttgart 21, Flughafen Berlin-Brandenburg – zunehmend laufen Großprojekte aus dem Zeit- und Kostenplan. Lösungen hat die Reformkommission Bau von Großprojekten unter Leitung von Bundesminister Alexander Dobrindt gesucht. In ihrem Endbericht legen die Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und öffentlicher Hand konkrete Empfehlungen vor, wie Zeit- und Kostenpläne bei großen Infrastrukturprojekten künftig besser eingehalten werden können.

Archiv

Mehr Frauenpower für die Bauwirtschaft

Immer mehr Unternehmen kämpfen um junge Nachwuchstalente und suchen händeringend nach guten Nachwuchskräften. Das Arbeitskräftepotential von Frauen rückt dabei stärker in den Fokus der Unternehmen. Doch die Baubranche steht in direkter Konkurrenz zu anderen Branchen mit deutlich besserem Image. Immer noch entscheiden sich nur wenige Frauen für eine Beschäftigung in der Bauwirtschaft.