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Waniek prägt das Institut seit 20 Jahren

Doppelten Anlass zum Feiern hat das IKT, Institut für Unterirdische Infrastruktur in Gelsenkirchen. Zum Jahresbeginn wurde auf das 20jährige Betriebsjubiläum von Geschäftsführer Roland W. Waniek angestoßen. Zum Jahresende soll dann das 25jährige Bestehen des Instituts gewürdigt werden.

„Es waren 20 spannende und intensive Jahre. Ich danke allen Mitarbeitern und dem Aufsichtsrat für ein gutes und erfolgreiches Miteinander! Und nun geht’s weiter, mit viel Zuversicht für die Zukunft…“, sagte Waniek an seinem Jubiläumstag.

Prof. Dr.-Ing. habil. Bert Bosseler, Wissenschaftlicher Leiter des IKT, der Waniek bereits seit 18 Jahren im IKT begleitet, dankte dem Geschäftsführer und lobte seinen Einsatz und seine Weitsicht. Für den IKT-Förderverein der Netzbetreiber und den Aufsichtsrat überbrachte Ltd. Baudirektor Hans-Joachim Bihs, Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH), Grüße und einen Blumenstrauß.

Waniek selbst warf nur einen kurzen Blick zurück. Viel lieber blickt er in die Zukunft des Instituts.

Ökonom unter Ingenieuren

Waniek arbeitete vor seinem IKT-Dienstantritt am RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen als persönlicher Referent des Präsidenten. Zeitgleich war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum. Als Ökonom erarbeitete er sich im IKT schnell den Respekt der Ingenieure. Einerseits hat er ein Verständnis für die technischen und wissenschaftlichen Zusammenhänge, andererseits blickt er über den Ingenieurstellerrand hinaus. Eine gute Kombination, wenn es um die Themen der Zukunft geht.

Vision und Umsetzung

In den vergangenen 20 Jahren hat Waniek u.a. die heute so erfolgreichen IKT-Warentests und den branchenweit anerkannten Liner-Report auf den Weg gebracht. Er trieb die Erweiterung des Forschungsgebiets auf alle leitungsgebundenen unterirdischen Infrastrukturnetze voran und machte aus dem damaligen Institut für Kanaltechnik das heutige Institut für Unterirdische Infrastruktur.

Zukunftsthema Starkregenvorsorge

Eine seiner „Entdeckungen“ der letzten Jahre: Das IKT hat einen besonderen Fokus auf das noch recht neue Thema Starkregenvorsorge gelegt – die aktuelle Herausforderung für Netzbetreiber und Kommunen insgesamt. Forschungsprojekte, Kooperationen, Prüfungen und Weiterbildungsangebote sind bereits daraus erwachsen. Das gipfelt inzwischen darin, dass das IKT eine neue Versuchshalle mit einem großformatigen Prüfstand plant, auf dem sich Starkregen- und Überflutungsereignisse im Maßstab 1:1 simulieren lassen.

Die Europäische Union und das Land NRW unterstützen das 11 Mio. Euro teure Projekt mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser überreichte kürzlich den Förderbescheid über 9,2 Mio. Euro. Zurzeit laufen die Detailplanungen für die Halle und den Prüfstand. Mit dem Bau soll spätestens Anfang 2020 begonnen werden.

Niemand zweifelt am Erfolg dieses großen Vorhabens. Denn als Ökonom hat Waniek schon immer die Wirtschaftlichkeit des Betriebs im Blick gehabt. Er hat auch hier alles geprüft und durchgerechnet. Und bis heute kann man nur sagen: Läuft.

25 Jahre IKT

Das IKT wird in diesem Jahr 25 Jahre alt. Am 11. September wird deshalb Geburtstag gefeiert – im Rahmen des Stark-Regen-Congress‘ 2019, der am 11. und 12. September stattfindet. NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser wird die Festrede halten. Anschließend wird anstoßen.

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Für BIM sensibilisieren

Das IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur gGmbH, Gelsenkirchen, fokussiert seine Arbeit rund um den Kanal. Die Bandbreite reicht vom Bau über den Betrieb bis zur Sanierung. Mit Blick auf die Netzbetreiber möchte das Institut in diesem Zusammenhang für das Thema BIM sensibilisieren. Dazu gibt es am 21. November eine Veranstaltung in Bochum. Wir nahmen dies zum Anlass, mit Roland W. Waniek, Geschäftsführer des IKT, über BIM zu sprechen.

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Dr. Rolf Bielecki ist tot

Dr. Rolf Bielecki ist tot. Er starb kurz vor Ostern am 12. April im Alter von 85 Jahren. Bielecki war einer der Gründerväter des Instituts für Unterirdische Infrastruktur – IKT – in Gelsenkirchen. Über viele Jahre war er Vorsitzender des Aufsichtsrats, danach stellvertretender Vorsitzender. Zudem war er Vorsitzender des „Vereins der Wirtschaft zur Förderung des IKT e.V.“.

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Das Internet kommt durch den Kanal

Jetzt wird es aber höchste Zeit: Bis 2018 sollen sämtliche deutsche Haushalte mit schnellen Internetzugängen versorgt sein. Dies ist das Ziel der Bundesregierung. Das neue Digi-Netz-Gesetz soll die Umsetzung beschleunigen. Danach können die Glasfaserkabel nun in bestehende Infrastrukturen wie Kanäle eingezogen werden. Möglichkeiten dazu werden am 28. März 2017 am IKT in Gelsenkirchen vorgestellt.

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IKT-Know-how für die Tiefbaumesse

Das IKT unterstützt die Infratech. Die Messe rund um die Infrastruktur findet vom 15. bis 17. Januar 2014 in Essen statt. Die Gestaltung des zweitägigen Tagungsprogramms liegt beim IKT. Das neutrale und unabhängige Institut bringt sein Know-how im Bereich der unterirdischen Infrastrukturnetze ein.