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Foto: C. Christophel GmbH
Ein RM Prallbrecher beim Asphaltrecycling

Recycling

Asphaltrecycling zu jeder Jahreszeit

Die Aufbereitung von Asphalt wird wirtschaftlich noch attraktiver, wenn man das Material mit einem mobilen Brecher direkt vor Ort bricht, erspart man sich doch damit zusätzlich Transportkosten.

Noch lukrativer wird das Geschäft, wenn das Material zu jeder Jahreszeit verarbeitet werden kann. Dem mobilen Prallbrecher von Rubble Master RM 100 GO! bereiten Sommerhitze, heißer Asphalt beim Brechen keinerlei Schwierigkeiten. Das mobile Power-Paket ist innerhalb weniger Minuten voll einsatzbereit, um bis zu 250 t/h zu brechen.

Möglich ist das durch das GO!-Prinzip der mobilen Kompaktrecycler bei Rubble Master. Einfachheit und Effizienz bei jedem Handgriff charakterisieren die RM Brecher. Kaufen, starten, Geld verdienen. Auch für Neueinsteiger. Denn durch die intuitive Bedienung in den Ampelfarben rot – gelb – grün ist der Umgang mit anspruchsvoller Brechtechnik leicht. Seit 2013 werden die Produkte von Rubbel Master in Deutschland von der C. Christophel GmbH vermarktet. 

Auf Asphalt angepasst

Für das Brechen von Asphalt haben die RM Entwicklungsingenieure diesem Einsatzgebiet ganz besonders Rechnung getragen und Lösungen gesucht, um Fremdfüller zu vermeiden. Denn dafür ist ein schonender Brechvorgang wünschenswert.

Die RM Brecher steuern die Rotordrehzahl, zerschlagen die Asphaltschollen mit dem ersten Leistenkontakt und prallen das Brechgut danach gegen das gezahnte Prallwerk. Die Zahnung spaltet die Verbindung aus Bitumen und Gesteinskörnung schonend, ähnlich wie beim Backenbrecher. Entsprechend der Aufgabesieblinie kann das Prallwerk an der oberen und unteren Lagerung im Abstand zum Rotor eingestellt werden, um das optimale Kornband zu produzieren.

Beliebt ist eine Kombination aus RM Prallbrecher mit integrierter Nachsiebmaschine. Eine maximale Reduktion im ersten Brechdurchgang ist nicht das Ziel. Vielmehr liegt das Augenmerk bei der Einstellung auf dem schonenden Brechbetrieb ohne hohe Füllerproduktion durch den gewollten Rücklauf des Überkorns.

Keine Verklebungen

Stillstände oder aufwendige Reinigungsarbeiten durch klebrigen Bitumenstaub? Das wird bei dieser Technologie auf ein Höchstmaß reduziert. Und das nicht nur wegen des geringen Fülleranteils. Ursächlich dafür ist ein besonderer Kühler.

Christophel-Chef Rüdiger Christophel ist begeistert: „Die Kühler des Antriebsstrangs kommen nicht von der Stange!“ Er betont weiter: „Wir legen besonderen Wert auf leicht zu reinigende, grobe Kühlrippen. Für die Reinigung schwenken wir sie einfach aus der Anlage heraus und haben besten Zugang von allen Seiten.“

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Foto: C. Christophel GmbH Der angepasste Kühler

Beliebt bei Anwendern

In der Zwischenzeit sind einige RM-Kunden von Christophel gern gesehene Dienstleister beim durchsatzstarken Asphaltrecycling in zahlreichen Asphaltmischwerken. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig: von der direkten Recycling-Asphaltproduktion vor Ort, zur Einsparung von mineralischen und bituminösen Materialien, bis hin zum Schüttmaterial im hochrangigen Straßennetz.

Besonders beliebt: Der RM 100GO!. Extra-leise, extra-stark mit einer hohen Produktivität bei gewohnt einfacher Handhabung und kompakter Größe. Die raupenmobile Anlage wiegt 29 t.

Übrigens: wenn er nicht gerade Asphalt zu einem fertigen kubischen Endkorn in variablen Fraktionen bricht, dann ist es der Naturstein oder Bauschutt. Einfach jederzeit und schnell transportabel. Das macht die mobilen Brechanlagen so vielseitig einsetzbar. „Ein profitabler Tausendsassa!“, schwärmt Rüdiger Christophel.

Anlagendetails

Der RM 100GO! charakterisiert sich durch eine Durchsatzleistung von bis zu 250 t/h je nach Material. Das Material kann bei der Aufgabe eine maximale Kantenlänge von 750 mm aufweisen. Die Einlauföffnung fasst 950 x 700 mm. Der Prallbrecher kann mit 2 oder 4 Schlagleisten ausgestattet werden. Bei der Aufgabeeinheit handelt es sich um eine asymmetrische Vibrorinne mit 3,3 m3 sowie 2 Unwuchtmotoren á 3,1 kW. Die Ladehöhe liegt bei 3 m, die nutzbare Aufgabelänge und –breite bei 2.980 x 2.000 mm. Dank dem System Feed Control gelingt die automatische, brecherbelastungsabhängige Zuförderung. Ausgekleidet und damit vor hohem Verschleiß geschützt ist die Anlgae mit Hardox 400. Beim Hauptaustrageband handelt es sich um 1 m breites Knickband, das in der Transportstellung hydraulisch faltbar ist. Dessen Abwurfhöhe liegt bei 3,35 m.

Foto: Foto: Rockster

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