Image
Mitte 2026 soll hier wieder eine Brücke stehen
Foto: Autobahn GmbH
Mitte 2026 soll hier wieder eine Brücke stehen

Inhaltsverzeichnis

Brückenbau

Baubeginn an der Talbrücke Rahmede

Der Neubau der Talbrücke Rahmede im Zuge der A 45 ist gestartet. Die Verkehrsteilnehmenden und die vom Durchgangsverkehr geplagten Lüdenscheider müssen sich dennoch weiterhin in Geduld üben.

Bei einem Besuch der Baustelle setzte der Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing mit einen Vermessungspunkt das Startsignal für den Bau der neuen Talbrücke. Der erste Überbau soll Mitte 2026 für den Verkehr freigegeben werden.

„Wir haben in den vergangenen Monaten alles dafür getan, um den Neubau der Talbrücke Rahmede effektiv und zügig zu planen – und die Lüdenscheider schnell zu entlasten. Es ist uns innerhalb eines Jahres gelungen, die Planungen abzuschließen und gleichzeitig Baurecht zu schaffen – eine enorme Leistung“, schätzt Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing ein.

Im Mai wurde die marode und für den Verkehr gesperrte Talbrücke im Zuge der Sauerlandlinie A 45 gesprengt. Die Vergabe für die neue Brücke wurde vorzeitig im Juli abgeschlossen. Im September wurden die letzten Reste des enormen Fallbettes im Rahmedetal beseitigt, so dass nun die Vorarbeiten für den Neubau beginnen können.

Image
Ziehen an einem Strang (v.l.n.r.): Sebastian Wagemeyer (Bürgermeister der Stadt Lüdenscheid und Bürgerbeauftragter für den Brückenneubau), Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing, Elfriede Sauerwein-Branksiek (Leiterin der Niederlassung Westfalen der Autobahn GmbH) und Dr. Michael Güntner (Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH)
Foto: Autobahn GmbH
Ziehen an einem Strang (v.l.n.r.): Sebastian Wagemeyer (Bürgermeister der Stadt Lüdenscheid und Bürgerbeauftragter für den Brückenneubau), Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing, Elfriede Sauerwein-Branksiek (Leiterin der Niederlassung Westfalen der Autobahn GmbH) und Dr. Michael Güntner (Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH)

Wie die Bauarbeiten vorankommen

Mit Beginn der offiziellen Fällperiode am 1. Oktober starteten die Rodungen für die Baustraßen. Parallel wird für die bautechnische Überwachung ein Festpunkt-Netz aufgebaut. Fest installierte Messbolzen im Umfeld der Brücke dienen dabei als Standort für die kontinuierliche Vermessung des Geländes und der künftigen Bauwerke.

Neben der Anlage der Baustraßen und Kranstandorte werden nun auch die beiden Taktkeller vorbereitet. In diesen temporären Montageanlagen wird der künftige Überbau der Brücke aus fertig angelieferten Modulen zusammengesetzt. Stück für Stück oder Takt für Takt wird der stählerne Hohlkasten mit den markanten schrägen Druckstreben dann über die Pfeiler geschoben. Pfeilerbau und Überbaumontage finden dabei parallel statt. Nicht nur das parallele Arbeiten sorgt dafür, dass der Bau schnell vorankommt. Es wird auch aus 2 Taktkellern von Nord und Süd geschoben, so dass der erste Überbau Mitte 2026 für den Verkehr zur Verfügung stehen soll.

Mit der Fertigstellung auch der zweiten Hälfte der 450 m langen Brücke wird 2027 gerechnet. Die Baukosten werden derzeit mit 170 Millionen Euro veranschlagt. Der Bauvertrag mit der Bietergemeinschaft Habau, MCE, Bickardt Bau beinhaltet eine Bonusregelung, die Anreize für ein schnelleres Bauen und eine zügige Inbetriebnahme der neuen Talbrücke schafft. Die Brücke war am 2. Dezember 2021 wegen Einsturzgefahr komplett gesperrt worden. Seitdem wird der Verkehr von der Sauerlandlinie abgeleitet und durch Wohn- und Industriegebiete Lüdenscheidts geführt. (MAI/RED)

Wir haben noch mehr für Sie!

Aktuelle Entwicklungen in der Branche, neue Maschinen und Anlagen, Tipps zur Betriebsführung und Erfahrungsberichte gibt es alle 14 Tage aus unseren Fachredaktionen direkt ins Postfach: nützlich, übersichtlich und auf den Punkt.
Melden Sie sich jetzt für unsere Newsletter an - schnell und kostenlos!
Asphalt & Bitumen Newsletter
 
Straßen- und Tiefbau Newsletter
 
Steinbruch und Sandgrube Newsletter
 
DSB – Die Schweizer Baustoffindustrie Newsletter
 
Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter. Die Übermittlung erfolgt verschlüsselt. Zu statistischen Zwecken führen wir ein anonymisiertes Link-Tracking durch.
Image
Nach dem Abbruch wurde eine Baugrube in 12 Metern Tiefe ausgehoben.

Baustellen

Baubeginn in 12 Metern Tiefe

In feierlichem Rahmen legten heute die AXA Anlagestiftung als Bauherrin zusammen mit Allreal, Partnern und politischen Behörden symbolisch den Grundstein für die Errichtung des neuen «Haus zum Falken» von Santiago Calatrava.

    • Baustellen
Image
Mit Europas größtem Straßenfertiger wird der Asphalt auf der A1 in einem Durchgang auf der kompletten Fahrbahnbreite inklusive des Standstreifens aufgebracht.

Rekordeinbau

Europas größter Straßenfertiger

Beim sechsstreifigen Ausbau der A1 zwischen Münster-Hiltrup und Ascheberg wird dank Europas größtem Straßenfertiger der Asphalt in einem Durchgang auf der kompletten Bandbreite der Fahrbahn inklusive Standstreifen aufgebracht.

    • Asphalt, Fertiger
Image
Georg Graf Kesselstatt, geschäftsführender Gesellschafter der Storz-Unternehmensgruppe freut sich, dass die 3. Prämierung in Folge gelungen ist

Unternehmen

Storz-Gruppe erhielt zum dritten Mal das Top-Job-Siegel

Das mittelständische Familienunternehmen aus Tuttlingen zählt damit weiterhin zu den besten und zu den attraktivsten Arbeitgebern in Deutschland.

    • Unternehmen
Image
Die Übernahme der ASE Technik AG durch die AIK Technik AG erfolgt aus einer Position der Stärke.

Unternehmen

Zusammenschluss im Anlagenbau

Die AIK Technik AG, Sursee, übernahm im Zuge einer Nachfolgeregelung per 1. Oktober 2023 die ASE Technik AG Hochdorf. Die beiden Unternehmen werden weiterhin eigenständig am Markt auftreten.  Durch den Zusammenschluss entsteht ein führender Anbieter in den Feldern Verfahrenstechnik und Anlagenbau.

    • Unternehmen