Foto: Doppstadt

Recycling

Saubere Trennung von Bauabfällen ist gefragt

Auf der Recycling aktiv zeigt Doppstadt, wie sich die Bandbreite heutiger Anforderungen im Recycling einfach und effizient umsetzen lässt.

Inhaltsverzeichnis

Ganz gleich, ob es um die Verarbeitung von Altholz, Grünschnitt, Gewerbe- und Hausabfall oder um Baumischabfälle geht: Störungsfreier Betrieb, hoher Materialdurchsatz, geringer Wartungsaufwand und eine optimale Qualität der Endergebnisse gehören zu den entscheidenden Kriterien für Wirtschaftlichkeit. Hinzu kommen heute in steigendem Maße die Einhaltung von Umweltauflagen und die Flexibilität, auch komplexe Materialien verarbeiten zu können. Am 5. September beginnt die Recycling aktiv in Karlsruhe. Doppstadt ist nicht nur mit einem eigenen Messestand präsent, sondern stellt auch auf der Aktionsfläche Holz & Biomasse aus. Es gibt neue Maschinen zu sehen: Doppstadt zeigt zwei mobile Schredder der weiterentwickelten AK-Baureihe sowie eine Einstiegslösung zur Verarbeitung von mineralischen Abfällen. Dahinter steht ein neues Aufbereitungskonzept, das die Siebmaschine 518 Flex den Überbandwindsichter Easy 800 und den Dichtetrenner HDS-S umfasst. Darüber hinaus steht eine weitere Neuentwicklung auf dem Programm: Der Störstoffseparator Selector 400 mit dem neuen Spiralwellensiebdeck SWS 400 ist eine Separationslösung, die auch schwierigste, zur Wick-lung neigende Materialien verarbeiten kann.

Vielfalt ist gefragt

Thomas Willeke, Leiter Marketing und Kommunikation, erläutert: „Wir sehen, dass Zahl und Vielfalt der Recycling-Unternehmen mit speziellen Anforderungen zunehmen und dass es einen großen Bedarf an passgenauen Konzepten gibt. Unsere Strategie ist hier, ganz eng entlang der konkreten Anforderungen zu entwickeln. Ein Beispiel dafür ist die Kombination aus Selector 400 und SWS 400, die auch kleineren Unternehmen die Möglichkeit eröffnet, u.a. Baumisch- oder Gewerbeabfälle zu separieren. Ein weiteres Beispiel sind unsere neuen Modelle der AK-Baureihe: Mit mehr Leistung, höherer Wartungsfreundlichkeit und Offroad-Option setzen wir Kundenanforderungen 1 zu 1 um.“ Die neue AK-Baureihe der mobilen Zerkleinerer wurde sehr umfangreich und tiefgreifend weiterentwickelt und ist nun mit modernster Motoren- und Abgastechnologie ausgestattet. Die Antriebstechnik erfüllt auch die neue Abgasnorm EU-Stufe V. Weitere Neuerungen sind eine verbesserte Kühlleistung, ein komplett aus Edelstahl gefertigtes Abgassystem, eine neue dezentrale Elektrik, eine neue Funkanlage oder eine integrierte Telematik. Ein neues, nun fast bodentief absenkbares Heckband bietet dem Nutzer einen einfachen und schnellen Zugang bei Servicearbeiten an Schlegeltrommel, Zerkleinerungskorb oder den Werkzeugen. Diese sind per patentierter Befestigungstechnologie ganz einfach auszuwechseln. Die Variante Schlegelspitze

Sauber getrennt

Direkt auf dem Messestand präsentiert Doppstadt eine effiziente Lösung zur sauberen Trennung von Baumischabfall. In Anbetracht der Tatsache, dass diese Mischfraktion noch immer zu einem großen Anteil der Deponierung zugeführt wird, sind einfache und wirtschaftliche Konzepte gefragt. Immerhin stammen rund 54 % des deutschen Abfalls aus Abriss und Rückbau. Die Doppstadt Lösung besteht aus drei Systemkomponenten, mit denen sich auch schwierigste Störstoffe und stark verunreinigte Abfälle separieren lassen: Im ersten Schritt trennt die Trommelsiebmaschine 518 FLEX grob- und feinkörnige Stoffe.

Der Überbandwindsichter Easy 800 bildet die zweite Stufe, bei der Folien und Kunststoffe effektiv abgeschieden werden. Im dritten Schritt entfernt der Dichtetrenner HDS-S schwere und verbliebene leichte Stoffe. Diese Lösung eignet sich besonders für Unternehmen mit geringeren Abfallmengen und füllt damit eine Bedarfslücke am Markt.

Siebschwieriges trennen

Der ebenfalls direkt am Messestand vorgestellte Störstoffseparator Selector 400 mit dem neuen Spiralwellensiebdeck SWS 400 eignet sich für die mobile Separation von Holz und Biomasse und bewältigt auch die Separation schwierigster und zur Wicklung neigender Materialien. In Kombination mit dem langsamlaufenden Zerkleinerer DW 3060 bietet das vorgestellte System eine einfach zu bedienende Lösung, die auch auf der bauma auf hohes Interesse stieß.

Ein weiterer Vorteil stellt das hydraulische Antriebskonzept dar. Völlig herstellerunabhängig kann der Antrieb des Selectors über einen hydraulischen Zusatzanschluss eines vorgeschalteten Zerkleinerers oder einfach über ein externes Power-pack erfolgen. Kunden haben damit die Möglichkeit, ihr Spektrum der Materialverarbeitung einfach und flexibel zu erweitern. US

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