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A 14

Feierliche Freigabe der Autobahn bis Tangerhütte

Der 8,5 km lange Neubauabschnitt der A 14 von Colbitz bis Tangerhütte wurde unter Anteilnahme der Politprominenz für den Verkehr freigegeben.

Inhaltsverzeichnis

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer griff ebenso zur Schere wie der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt Reiner Haseloff und sein Verkehrsminister Thomas Webel.

Viel Lob

Bundesverkehrsminister Scheuer hob die verkehrspolitische Bedeutung der A-14-Nordverlängerung heraus: „Von Wismar bis Dresden: Die A 14 ist eines der größten Infrastrukturprojekte im Osten Deutschlands. Mit ihr verbinden wir Häfen und Städte und stärken die Regionen. Ab sofort ist ein Drittel von 155 Neubaukilometern unter Verkehr. Und wir machen mit voller Kraft weiter.“

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff bezeichnete die A 14 als „das beste Konjunkturprogramm für den Norden Sachsen-Anhalts“. „Die heutige Freigabe macht uns wieder einmal bewusst, dass die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit eines Landes sich nach wie vor am Zustand und an der Modernität seiner Infrastruktur entscheidet.“, so Haseloff. Gelobt werden vom Ministerpräsidenten die Anstrengungen, den Verkehrsweg „mehr und mehr in die Landschaft einzubetten, die Naturbeeinträchtigungen zu minimieren und den Landschaftsschutz auch durch eine Vielzahl von Ausgleichsmaßnahmen zu gewährleisten“.

„Die A 14 ist heute in der Altmark angekommen. Schon in 2 Jahren kommen knapp 15 km bis nach Lüderitz dazu“, erklärte Verkehrsminister Webel an der neuen Anschlussstelle Tangerhütte. Besonders für die Altmärker, die sich die Autobahnanbindung sehnlichst wünschen, sei dieser Baufortschritt ein gutes und wichtiges Signal.

Das Projekt

Die Bauzeit für den 8,5 km langen und 92 Mio. Euro teuren Abschnitt betrug 3 Jahre. Mit der Freigabe des Abschnitts ist die A 14 nördlich der Landeshauptstadt Magdeburg durchgängig zwischen den Anschlussstellen Wolmirstedt und Tangerhütte befahrbar. Die A 14 verbindet damit die Börde mit der Altmark. Für 2021 ist der Bau von 2 weiteren Abschnitten zwischen Lüderitz und Osterburg geplant, die zusammen 31 km messen. Auch der Bau des Elbebrückenabschnitts an der Landesgrenze von Sachsen-Anhalt und Brandenburg soll dann beginnen.

Die Gesamtinvestitionen in den Bau der A14-Nordverlängerung, eines der größten Infrastrukturprojekte im Osten Deutschlands, betragen 1,7 Mrd. Euro. Mit der Verkehrsfreigabe sind 52,6 km der Neubaustrecke in Betrieb. Die A 14 verläuft von Wismar an der Ostsee bis nach Sachsen. Im Städtedreieck Berlin/ Hannover/Hamburg schließt sie eine Lücke im transeuropäischen Straßennetz, auch mit Blick auf die Häfen an der Küste.

Foto: Foto: Wikipedia/Niteshift

Archiv

Zwei weitere Abschnitte fertig

Heute wurden der erste Abschnitt der A 14 in der brandenburgischen Prignitz sowie ein weiterer in Mecklenburg-Vorpommern beim Autobahnkreuz Schserin freigegeben.

Foto: Foto: Deges

Archiv

Bundesverwaltungsgericht stoppt vorläufig Weiterbau der A 14

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am 8. Januar 2014 den Planfeststellungsbeschluss des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt für den Neubau der Bundesautobahn A 14 im Abschnitt von Colbitz bis Dolle für rechtswidrig und nicht vollziehbar erklärt.

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A 14

Spatenstich für die Autobahn zwischen Seehausen-Nord und Wittenberge

Auf weiteren 11 km der A 14 wird nun zwischen den Anschlussstellen Seehausen-Nord und Wittenberge gebaut. Kernstück des Bauabschnitts wird eine neue Elbebrücke sein, die mit 1,1 km die längste Brücke der gesamten Nordverlängerung der A 14 ist.

Foto: LSBB

Autobahnbau

Planfeststellungsbeschluss für weiteren Abschnitt der A 14

Mit dem Planfeststellungsbeschluss für einen weiteren Abschnitt der A 14-Nordverlängerung liegen nun die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Weiterbau der Trasse von Lüderitz bis Stendal (Verkehrseinheit 1.5) vor.

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