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Für Brandenburgs Straßen stehen mehr Mittel als 2022 zur Verfügung
Foto: AdobeStock/Patrick Daxenbichler
Für Brandenburgs Straßen stehen mehr Mittel als 2022 zur Verfügung

Inhaltsverzeichnis

Verkehrspolitik

Fast 380 Millionen Euro für Brandenburgs Straßen

Für 2023 stehen 379 Mio. Euro Bundes- und Landesmittel für den Erhalt und den Ausbau von Ortsdurchfahrten, Ortsumfahrungen, Brücken oder Radwegen zur Verfügung.

2022 waren es insgesamt nur 373 Mio. Euro, die Brandenburg in die Bundes-, Landesstraßen, Radwege und kommunalen Straßen investierte. Davon flossen 118 Mio. Euro in den Erhalt und den Ausbau von Bundesstraßen und 160 Mio. Euro in Landesstraßen. Weitere 40 Mio. Euro standen für die Förderung des kommunalen Straßenbaus zur Verfügung.

Von den 113 Baumaßnahmen an Bundes- und Landesstraßen auf der Projektliste des vergangenen Jahres, wurden 63 Vorhaben fertig gestellt. 32 Maßnahmen werden in diesem Jahr weitergeführt. Nicht alle Vorhaben konnten planmäßig beendet werden. Als Grund dafür werden die Auswirkungen der Corona- und Ukrainekrise genannt.

Vorhaben in diesem Jahr

Die 2023 zur Verfügung stehenden 379 Mio. Euro werden für die Planung, Investitionen und den Straßenbetrieb an Bundesstraßen und Landesstraßen und für die Förderung kommunaler Straßen eingesetzt. Für die Bundesstraßen stellt der Bund dem Land Brandenburg in diesem Jahr 150 Mio. Euro zur Verfügung.

Aber auch das Land Brandenburg investiert weiter in seine Landesstraßen mit insgesamt 167 Mio. Euro Millionen Euro für Planung, Bau und Unterhaltung. Damit sollen insgesamt 122 Maßnahmen weitergeführt, fertiggestellt oder baulich begonnen werden, davon 60 an Bundesstraßen und 62 an Landesstraßen. Im Fokus stehen auch die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Ortsdurchfahrten, die systematische Erhaltung der Brückenbauwerke sowie der Erhalt und Neubau von Radwegen.

Für die kommunale Straßenbauförderung sind 2023 Mittel in Höhe von 62 Mio. Euro vorgesehen. Mit dem Geld werden verkehrswichtige Vorhaben unterstützt, beispielsweise der Bau von kommunalen Rad- und Gehwegen, Sanierungen an Kreis- und Gemeindestraßen und an Brückenbauwerken.

Tipp: Eine Liste sowie eine Karte mit den geplanten Baumaßnahmen finden Sie unten zum Herunterladen.

Schwerpunkt Radverkehr

Um die Mobilitätswende im Land Brandenburg voranzubringen will das Land Brandenburg auch den Radverkehr stärken. Dazu wurde die Radverkehrsstrategie erarbeitet, die im Sommer 2023 verabschiedet werden soll. Ziel ist unter anderem, den Anteil des Radverkehrs an allen zurückgelegten Wegen auf 20 % zu steigern. Die Strategie sieht unter anderem vor, geeignete fahrradfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die Radverkehrsakteure zu vernetzen und Forschung sowie Digitalisierung voranzutreiben.

Eine Kernmaßnahme im Bereich Infrastruktur ist ein „Radnetz Brandenburg“, dessen Konzeption wird derzeit mit den Kommunen angegangen. Auch die Instandhaltung und der Neubau von Radwegen leisten einen kontinuierlichen Beitrag, um die Radinfrastruktur zu verbessern. Mit dem künftigen „Radnetz Brandenburg“ sollen baulastträgerübergreifend durchgehende Radverkehrsverbindungen geschaffen werden und deren Umsetzung aufeinander abgestimmt sowie beschleunigt erfolgen.

Im Bauprogramm 2023 sind 35 Radwegemaßnahmen vorgesehen, davon 19 an Bundesstraßen und 16 an den Landesstraßen. Beim Neubau von Radwegen an Bundes- und Landesstraßen spielen vor allem die Verbesserung der Verkehrssicherheit, insbesondere bei der Schulwegsicherung, Lückenschlüsse zu touristischen Radfernrouten oder die Verbesserung der Stadt-Umland-Beziehung eine Rolle. Aber auch auf der Sanierung und Erhaltung liegt ein Schwerpunkt der Landesregierung. (MAI/RED)

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